Dominique Clarier  - YT 2a-hp2

Estellas Versprechen 1/7 - Wie alles begann . . .

*** Beginn Stenotext *** Fünf Meter weiter stand dieser arrogante Fatzke lässig mitten auf dem Flur, umringt von seinem Fanclub. Diese schmachtenden Blicke. Dieses ergebene Warten auf eines seiner wohldosierten Lächeln, auf die Gunst, ihm den Rucksack, den er achtlos in irgendeine Ecke geschmissen hatte, anzureichen. Letztens hatten zwei seiner Jüngerinnen ihm sogar beim Tapezieren seines Zimmers geholfen. Nein, nicht geholfen. Sie waren auserwählt worden; hatten sich in seiner unermesslichen Gnade sonnen dürfen. Einen Tag später waren sie mit stolzgeschwellter Brust durch die Gegend gelatscht und hatten allen davon erzählt.

Besaßen diese dummen Puten denn gar keine Selbstachtung? *** Ende Stenotext ***

Estella riss sich zusammen und schob sich an dem Pulk vorbei.

»Hallo Herzchen, rief Erwin auch schon. »Hast du dieses Wochenende schon etwas vor?«

»Ja«, blaffte sie, »eine Voodoopuppe basteln und ihr Nadeln in ein paar sensible Körperteile stecken.«

»Autsch!«, sagte er und tat so, als hätte sie ihm wohin getreten.

Der Fanclub brachte sich mit blitzenden Augen in Verteidigungsstellung. Wahrscheinlich hätte sich jede von denen einer Kugel in den Weg geworfen, um diesen Idioten zu schützen.

Der hatte mittlerweile sein bekanntes ironisches Lächeln aufgesetzt.

»Eine Voodoopuppe ist gar nicht nötig, Herzchen. Deine Ausstrahlung reicht vollkommen aus. Deine Aura fühlt sich mal wieder an wie die Schneide eines Schlachtermessers.«

»Keine Sorge«, presste sie heraus, »ich werde dich ordnungsgemäß narkotisieren, bevor ich dich in deine Einzelteile zerlege.«

Er warf ihr eine Kusshand zu. »Ich wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende.«

Sie hatte keine Ahnung, warum der Typ sie so ankotzte.

Nein, das stimmte nicht.

Der Grund saß im Klassenraum neben ihr.

»Du bist spät dran«, sagte Christa, als sie sich zu ihr setzte.

»Bin aufgehalten worden«, antwortete Estella.

»Hast du Erwin auf dem Flur gesehen?«, schwärmte Christa und hatte diesen verklärten Blick, der Estella in den Wahnsinn trieb. »Die knapp sitzende Jeans und der enge Pullover. Erwin hat nicht ein Gramm Fett am Körper.«

Estella schluckte die Bemerkung, die ihr auf der Zunge lag, herunter. Erwin zu kritisieren bedeutete Christa einen Extraschubs in die falsche Richtung zu geben.

»Ich finde Damian hübscher«, antwortete sie, um Christa keine Munition zu liefern. »Was soll’s! Sie sind beide zwei Jahrgänge über uns. Für die sind wir doch nur Kinder.«

Christa zog eine Schnute. »In drei Monaten werde ich sechzehn!«

Monate – Wochen – Tage.

Zeit bahnte sich unerbittlich ihren Weg. Je verzweifelter man sie anzuhalten versuchte, desto schneller jagte sie auf diesen Punkt zu. Den Punkt, der einem so schwer auf der Seele lag, den man fürchtete wie sonst nichts auf der Welt, der einen morgens schweißgebadet aufwachen ließ.

»Du denkst wieder daran, nicht wahr?«, sagte Christa unerwartet sanft und ihre Miene wirkte plötzlich wie die einer Zwanzigjährigen.

Estella nickte.

Christa griff unter der Bank nach ihrer Hand. »Es wird besser werden. Irgendwann wirst du wieder lachen. – Versprochen!«

***

Nach der Schule bummelten sie noch durch die Stadt. Trotz der späten Stunde traf Estella vor ihrem Vater zu Hause ein. Frau Bertram, die Haushälterin, hatte einen Zettel auf dem Küchentisch hinterlassen.

Das Essen stand auf dem Herd, die Fenster waren geputzt und die Wäsche gebügelt.

Estella deckte den Esstisch im Wohnzimmer und häufte Braten, Kartoffeln und Rotkohl auf zwei Teller. Sobald sie den Schlüssel im Schloss hörte, gab sie den ersten Teller in die Mikrowelle.

Ihr Vater steckte den Kopf durch den Türspalt.

»Hallo Sonnenschein!«, sagte er, trat ein und nahm sie in den Arm.

Sie schmiegte sich einen wundervollen Augenblick lang an ihn. »Hallo Papa! Wie war dein Tag?«

»Arbeitsreich«, antwortete er und küsste sie auf die Stirn.

Sie wusste, er lächelte nur für sie. Nur um ihretwillen zwang er sich jeden Morgen aufzustehen und in die Agentur zu fahren. Nur für sie stand er ein Leben durch, in dem er keinen Sinn mehr sah. Wahrscheinlich war sie der Grund, weswegen er überhaupt noch aß, trank und atmete.

Estella konzentrierte sich auf ihre Körpermitte, spürte, wie die Wärme sich dort sammelte, und ließ ein paar Sonnenstrahlen frei. Ihr Vater schloss die Augen und nahm sich einen Moment, in dem er den Strahl positiver Gefühle einfach nur genoss.

Estella hatte nie begriffen, wieso sie diese Gabe besaß. Diesen magischen Moment, wie sie es nannte. Ein bisschen kam sie sich vor wie eine Hexe. Vielleicht war das der Grund, weswegen sie mit niemandem sonst darüber sprach. Selbst mit Christa nicht.

»Du bist deiner Mutter sehr ähnlich, weißt du das?«, sagte er und lächelte. »Auch sie konnte mich regelrecht einhüllen in ihre Emotionen.«

»Mich auch. Es fühlte sich an wie ein weicher, weißer Kokon«, antwortete Estella. Wie immer kostete es sie alles, was sie an Kraft hatte, nicht abzudriften in das tiefe Tal der Traurigkeit, aus dem sie erst dann wieder herausfinden würde, wenn ihre Augen gerötet waren und ihre Nase geschwollen und wenn sie schon lange, lange keine Tränen mehr hatte.

Aus reinem Überlebensdrang hatten sie und ihr Vater eine stille Übereinkunft getroffen. Nur Positives – keine negativen Erinnerungen. Keine Gespräche über die langen, quälenden Monate, die hinter ihnen lagen. Über die Zeiten am Krankenbett, über die Angst vor dem Klingeln des Telefons, über den Schmerz, der ihnen das Herz zerriss, als der Arzt den Satz aussprach, der ihre Welt einstürzen ließ. Die paar Worte, die sie schon so lange erwartet hatten und die sie dennoch nicht ertragen konnten, als es so weit war.

Der Signalton der Mikrowelle ertönte.

Estella stellte den Teller vor ihren Vater auf den Tisch und schob ihr eigenes Essen in das Gerät.

»Habt ihr den Auftrag für das Bier bekommen?«, fragte sie.

Ihr Vater grinste. »Nenn es bloß nicht Bier, wenn der Kunde dabei ist. Und ja, wir haben den Werbeetat für die Anzeigenkampagne für das beste Pils des Universums eingefahren.«

Sie grinste ebenfalls. »Kann ich nicht beurteilen. Du lässt es mich ja nicht probieren.«

»Sobald du sechzehn bist, Sonnenschein. Dann lasse ich dich auch in die Disco.«

»Kein Bedarf, Papa. Die Jungen wollen ja doch nur das Eine.«

Er wickelte das Besteck aus der Serviette. »Sollte das nicht eigentlich mein Satz sein?«

»Du sagst ihn ja nicht«, beschwerte sie sich.

Er wurde ernst. »Du musstest viel zu schnell erwachsen werden. Das war nicht fair.«

Was war schon fair?

Das Schicksal?

Die Welt?

Die Menschen?

Sie blickte auf. »Ich hatte fünfzehn Jahre lang die besten Eltern, die ich mir wünschen konnte, und jetzt habe ich den besten Vater. Dafür bin ich dankbar.«

»Du bist etwas ganz Besonderes«, sagte er. »Der Mann, der dich einmal bekommt, ist ein Glückspilz.«

Einer wird es ganz bestimmt nicht sein, dachte sie.

»Was ist los, Sonnenschein?«, fragte ihr Vater.

Sie gab sich unschuldig. »Was meinst du?«

»Ich spüre deine Wut wie eine Kältefront.«

Natürlich konnte sie es vor ihm nicht verbergen. Er merkte stets, wenn etwas nicht stimmte. Bei sämtlichen Freunden, Verwandten, bei seinen Angestellten und besonders bei ihr.

Gefühlsbarometer nannten ihn alle liebevoll.

»Es gibt da einen Jungen zwei Klassen über mir. Er sieht bombastisch gut aus, er hat das schönste Zahnpastalächeln der ganzen Schule und er hat jede Woche eine neue Freundin.«

Ihr Vater lächelte verständnisvoll. »Und du hast dich in ihn verliebt.«

»Was?« Da merkte sie, was ihr Vater da gesagt hatte. »Nein, ich bin nicht in ihn verliebt. Er ist widerlich.«

Er nickte wissend. »Es geht also gegen dein gutes Herz. Glaube mir, die Mädchen werden über ihn hinwegkommen und aus ihren Erfahrungen lernen. Irgendwann haben dann auch die netten Typen eine Chance. Die, die jetzt noch nicht beachtet werden.«

Wenn es nur so einfach wäre! Doch Erwin beschränkte sich nicht aufs Küssen. Er beschränkte sich auch nicht darauf, ganz normal Schluss zu machen. Er brannte den Mädchen sein Zeichen ins Herz. Ohne Narkose, mit einem bösen Lächeln auf den Lippen.

Ihr Vater schaute sie immer noch aufmerksam an.

»Du machst dir Sorgen um Christa, nicht wahr?«

Woher wusste er das denn jetzt schon wieder?

Auch diesmal schien er ihre Gedanken zu erraten. »Keine Angst, dein Tagebuch ist tabu. Aber Christa ist deine beste Freundin und sie ist nicht halb so erwachsen wie du.«

Estella seufzte. »Christa hat seidiges, blondes Haar, sie hat einen Porzellanteint und im letzten Jahr hat sich ihre Figur so entwickelt, dass den Jungen die Kinnladen nach unten klappen, wenn sie ihr nachsehen. Neben ihr komme ich mir mit meinem Mischhautgesicht, meiner 08/15-Figur und meinen wilden brauen Locken vor wie eine Landpomeranze. Selbst wenn sie nicht anfängt, sich zu stylen, kann es nicht mehr lange dauern, bis sie Erwin auffällt. Dann grast er sie ab wie eine frische Weide und spuckt das, was von ihr übriggeblieben ist, achtlos vor sich auf das Pflaster.«

Ihr Vater verzichtete darauf, ihr wie sonst zu versichern, wie hübsch sie war. Dass sie das ebenmäßige Gesicht ihrer Mutter geerbt hatte, dass ihre Figur so ausgewogen war wie ein guter Wein und dass die Locken ihr nicht wild von Kopf abstanden, sondern ihr wie ein perfekter Schleier über den Rücken fielen.

Demnach nahm er ihre Besorgnis ernst.

»Hast du mir ihr geredet?«, fragte er.

Hilflos zuckte sie die Achseln. »Jedes Mal, wenn ich ansetze, blockt sie ab. Sie hat mich sogar schon mal ironisch Mama genannt.«

Christa hielt diesen Fatzke tatsächlich für einen Traumprinzen. Für eine verborgene, wunderschöne Seele in einem noch schöneren Körper. Natürlich würde es Christa sein, die den Panzer knackte und seine edle Seele an die Oberfläche brachte.

Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage …

»Geh nicht zu hart mit deiner Cousine ins Gericht«, sagte ihr Vater. »Onkel Herbert hat sie viel zu lange behütet. Er hat sie in dem Glauben aufwachsen lassen, die Welt da draußen sei ein Märchenland und sie sei die Märchenprinzessin. – Wenn alles nichts hilft, dann solltest du sie wenigstens dazu bringen, sich Verhütungsmittel zu beschaffen.«

Estella brauchte einen Moment, um sich von dem für seine Verhältnisse sehr direkten Vorschlag zu erholen. Dann kam der Trotz. Sollten nicht die Jungen die Kondome besorgen? Schließlich waren sie es in der Regel, die ihre Freundinnen ins Bett drängten.

Wieder schien ihr Vater genau zu wissen, was sie dachte. »Die Biene bestäubt und fliegt weiter, während die Blume die Folgen ausbadet. Es ist nicht richtig und es ist nicht fair, aber es ist so.«

Er hatte recht. Es hatte keinen Zweck, darauf zu hoffen, dass Christa von allein zur Vernunft kam.

»Ich rede mit ihr. Gleich am Montag in der Großen Pause«, versprach sie, obwohl allein der Gedanke ihr Magendrücken verursachte.

Christa war regelmäßig in zwei Sekunden auf dem Baum, sobald es um Erwin ging. Kondome ins Spiel zu bringen, bedeutete Erwin anzugreifen. Dem edlen Prinzen auf dem weißen Pferd zu unterstellen, er hätte andere Absichten als nur die, seine Prinzessin glücklich zu machen.

***

Am nächsten Morgen klingelte das Telefon. Es war Christa.

»Ich weiß, es ist Samstag, und ich weiß, es ist kurz vor neun, aber ich konnte nicht länger warten. Rate mal, was passiert ist!«

So aufgeregt, wie ihre Cousine klang, musste genau das geschehen sein, was Estella seit Wochen zu verhindern suchte.

»Onkel Herbert hat dir endlich ein Pferd geschenkt«, sagte sie trotzdem.

»Erwin hat mich ins Kino eingeladen. Okay, der Film war nicht besonders. Dauernd ist etwas in die Luft geflogen. Aber danach sind wir noch spazieren gegangen. Erwin ist ganz anders, als du denkst.«

Estella fühlte das Blut aus ihrem Kopf weichen.

»Wie ist er denn?«, fragte sie und hoffte zum ersten Mal, sie hätte sich tatsächlich in Erwin getäuscht.

Christas Stimme wurde noch weicher.

»Erwin will Pianist werden, aber sein Vater erlaubt es nicht. Er will, dass Erwin Jura studiert. Anwalt soll er werden oder Richter. Das ist doch nichts für ihn. So ein nüchternes Studium. Dafür ist er viel zu sensibel.«

»Wirst du ihn wiedersehen?«, fragte Estella.

»Allerdings! Schließlich sind wir jetzt fest zusammen.«

»Ihr habt euch also geküsst.«

Stolz schwang in Christas Worten mit, als sie antwortete: »Es war schon ein bisschen mehr.«

Estella wurde der Mund trocken. Etwas hinderte sie daran, die bewusste Frage zu stellen.

»Wir haben es getan«, sagte Christa auch schon, als wäre das ein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. »Okay, es war nicht so romantisch, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber beim ersten Mal tut es immer weh. Das sagen dir alle Mädchen.«

Estella versuchte, nicht panisch oder vorwurfsvoll zu klingen.

»Hatte Erwin etwas dabei?«

»Wie? Dabei?«

»Habt ihr auf irgendeine Art verhütet?«

Christa klang beleidigt. »Du weißt doch, dass ich die Pille noch nicht nehme.«

»Ich meinte eher Kondome.«

»Erwin war gar nicht darauf vorbereitet. Er steigt nicht gleich mit jedem Mädchen ins Bett, auch wenn du ihm das immer unterstellst. – Eigentlich ist er sehr schüchtern. Das gestern hat sich einfach ergeben. Er hat mich auf sein Zimmer mitgenommen. Eigentlich wollte er noch warten, weil er Rücksicht auf mich nehmen wollte. Er wollte mir Zeit geben, bis ich mich dazu bereit fühlte, aber als wir so dicht beieinander auf dem Bett saßen, ist es irgendwie passiert. Es war in Ordnung. Ich wollte es auch.«

Schüchtern. Na, klar!

Estella hielt ihre Stimme ruhig. »Christa, ich möchte, dass du mir jetzt genau zuhörst. – Du gehst gleich zu deiner Mutter und erzählst ihr alles. Dann fahrt ihr beide zum nächsten Arzt, der Notdienst hat. Der sagt dir, was du tun kannst. Ich habe mal gelesen, dass es eine gewisse Zeit, nachdem man miteinander geschlafen hat, unter bestimmten Umständen noch möglich ist, eine Befruchtung der Eizelle zu verhindern. Aber das fragst du besser den Arzt. Du musst so schnell wie möglich zu ihm! Hast du mich verstanden?«

»Mach dir keine Sorgen. Beim ersten Mal passiert nichts.«

»Sagt wer?«

»Erwin kennt sich da aus.«

Estella musste an sich halten, um nicht auszurasten.

»Das sind Ammenmärchen«, sagte sie so ruhig, wie sie konnte.

Christas Empörung drang ungebremst durch den Hörer. »Erwin würde mich niemals belügen. – Wieso gönnst du mir nicht, dass ich glücklich bin?«

»Ich gönne es dir doch!«

»Nein! Seit Wochen hetzt du gegen Erwin, nur weil du keine Chancen bei ihm hast. Ich werde mich nicht bei dir entschuldigen, weil er mich gewählt hat. Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Du und deine negative Aura, die du seit dem Tod deiner Mutter vor dir herträgst.«

Das saß. Die scharfe Klinge stach ihr ins Herz und nahm ihr die Luft zum Atmen.

Estella wartete, bis der Schmerz abebbte.

Es ging hier nicht um sie. Es ging um ihre beste Freundin.

»Es stimmt! Ich habe keine Chancen bei ihm. Das ist aber nicht schlimm, weil ich nicht in ihn verknallt bin.«

»Wirklich?«, schniefte Christa.

»Wirklich! – Ich mache mir einfach nur Sorgen um dich. Ich möchte nicht, dass meine beste Freundin ihrem Vater eventuell erklären muss, dass sie mit fünfzehn schwanger geworden ist. Du möchtest das doch bestimmt auch nicht.«

»Ich kann damit nicht zu Mama gehen«, sagte Christa. »Sie predigt mir seit Jahren, ich solle mich nicht mit Jungen einlassen, ehe ich die Pille nehme.«

»Dann geh ich mit dir zum Arzt.«

Christa schwieg einen Augenblick. »Ich rufe Erwin an. Sein Onkel ist Apotheker. Er wird uns helfen.«

Estella gab noch nicht nach. »Falls nicht, meldest du dich bei mir, ja?«

»Mache ich.«

»Versprich es mir!«

»Ich verspreche es, aber du darfst niemandem etwas erzählen. Auch deinem Vater nicht!«

»In Ordnung. Es bleibt unser Geheimnis.«

Estella traute sich nicht aufzuatmen.

Weiter ...

 

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